1. Überblick
2. Abschlüsse
3. Profil
4. Orientierungsphase
5. Hauptschulabschluss
6. Mittlerer Bildungsabschluss/Abitur


1. Überblick

Schultyp
Weiterführende, allgemeinbildende Schule der Sekundarstufe 1; Teilintegriertes System mit zwei Bildungsgängen. Aufnahme nach erfolgreichem Besuch der Klassenstufe 4.
 
Gliederung 1. Orientierungsphase 
    -  Klassenstufen 5 und 6


Gemeinsamer Unterricht für alle Schülerlinnen;
1. Fremdsprache (Englisch), ab Klassenstufe 6 auf 2 Anspruchsebenen. (Grund- und Erweiterungskurs)
 

2. Bildungsgang auf den
   Hauptschulabschluss bezogen
 

Klassenstufen 7 bis 9 mit staatlicher Abschlussprüfung Ende 9, Schwerpunkte Deutsch, Mathematik, Arbeitslehre
Besondere Vorbereitung auf die Berufswahl
 
3. Bildungsgang auf den mittleren
    Bildungsabschluss
bezogen
 


Klassenstufen 7 bis 10
staatliche Abschlussprüfung Ende Klasse 10
Individuelle Schwerpunktsetzung im Wahlpflichtunterricht durch die 2. Fremdsprache (Französisch) oder Technik/Wirtschaft
A-Kurs in Klasse 10 - Vorbereitung zum Übergang in die Oberstufe des Gymnasiums
 

Sprachenfolge

1. Fremdsprache
2. Fremdsprache (optional)


Englisch (ab Kl. 5)
Französisch (ab Kl. 7)
 
Besondere Angebote Wahlunterricht (AG's)


Schulband, Chor, Umwelt, Technik, Schulgarten, Computer und Internet      
Sport, Mediation, Energiedetektive
Berufsvorbereitung
Betriebsbesichtigungen, Betriebspraktika, Berufsberatung, Bewerbertraining
Projektunterricht; Kulturelles Praktikum, Teilnahme an Wettbewerben, Auslands— und Schullandheimaufenthalte
 

Zahlen ca. 320  Schüler/innen
16    Klassen


2. Abschlüsse

Seit 1997 bietet die Erweiterte Realschule Beckingen, jetzt Friedrich-Bernhard-Karcher-Schule Beckingen Schülerinnen und Schülern der Region ein attraktives, überschaubares Unterrichtsangebot und wohnortnah die anerkannten Abschlüsse der Sekundarstufe 1:


Hauptschulabschluss mit Abschlussprüfung nach Klassenstufe 9
 
Mit Berechtigung zum Übergang in eine Handelsschule, Sozialpflegeschule, Gewerbeschule oder Erweiterte Realschule in Abendform (Dillingen) bei entsprechenden Noten.

Mittlerer Bildungsabschluss mit Abschlussprüfung nach Klassenstufe 10
 
Übergang in eine Fachoberschule und Erwerb der Fachhochschulreife bzw. bei guten Noten Besuch der gymnasialen Oberstufe und Erreichen der Hochschulreife mit dem Abitur.

Engagierte, erfahrene Lehrerinnen und Lehrer, aktuelle, abschlussbezogene Lehrpläne nach bundesweiten Bildungsstandards und die moderne, funktionale Ausstattung sind optimale Voraussetzungen für zielorientiertes, leistungsgerechtes Lernen in motivierender Umgebung.
Die partnerschaftliche Mitwirkung von Schüler/innen und Eltern in schulischen Angelegenheiten und Entscheidungsprozessen erhöht die Identifikation mit der Schule und ihren Einrichtungen; sie fördert Verständnis und Mitverantwortung. Die Friedrich-Bernhard-Karcher-Schule Beckingen garantiert zudem eine differenzierte und praxisnahe Berufswahlvorbereitung und hilft so Chancen zu wahren.
Lehrer/Innen und Eltern/Erziehungsberechtigte eint das gemeinsame Bemühen um eine zukunftsfähige Bildung und Erziehung junger Menschen. Zur ideellen und materiellen Förderung dieser Ziele haben sich die Beteiligten im Förderverein der Erweiterten Realschule Beckingen e.V. zusammengeschlossen und sind vielfach gemeinnützig zum Vorteil der Schule eingetreten.


3. Profil

Es gibt leider immer noch nicht die allgemeingültige, einzig richtige Schulwahlempfehlung für Schülerinnen und Schüler, welche die Klassenstufe 4 der Grundschule erfolgreich durchlaufen haben. Die Friedrich-Bernhard-Karcher-Schule Beckingen wird wegen ihres Profils für Sie zur ersten Wahl,

1.wenn Sie einen der anerkannten Abschlüsse der Sekundarstufe anstreben, denn die FBKS führt mit abschlussbezogenen Bildungsgängen ohne Umwege in 5 Jahren zum Hauptschulabschluss und in 6 Jahren zum mittleren Bildungsabschluss. Über eine Oberstufe kann in 9 Schuljahren das Abitur abgelegt werden.
2. wenn Sie eine wohnortnahe und überschaubare Schule wünschen. Fast alle Schüler/Innen der FBKS kommen aus der Gemeinde. Sie haben relativ kurze Schulwege und finden bei der Klassenbildung den Wohnort berücksichtigt. Bei zur Zeit 332 Sch, in 15 Klassen entsteht auch kein anonymer Massenbetrieb,
3. wenn Sie für Ihr Kind die vertraute Umgebung des Klassenverbandes vorziehen. An der FBKS ist statt wechselnder Kursgruppen die Klasse eine beständige Bezugsgröße und äußere Hektik im Lernprozess wird durch innere Differenzierung vermieden.
4. wenn Sie die Vorteile des Klassenlehrerprinzips zu schätzen wissen. Der/die Klassenlehrer/in ist persönlicher Ansprechpartner über mehrere Jahre und kann seine/ihre Schüler/Innen individueller betreuen und gezielter fördern. Außerdem werden dadurch häufige Lehrerwechsel vermieden.
5. wenn Sie Wert legen auf eine moderne, praxisnahe Ausbildung. Die FBKS unterhält vielfältige Kontakte zu Wirtschaft und Gesellschaft der Region und fördert diese Verbindung durch gemeinsame kulturelle, soziale und berufsvorbereitende Projekte. Dazu gehört auch die konsequente Einbeziehung des Computers und neuester Anwendungen in den Unterricht bereits ab Klassenstufe 5.


4. Orientierungsphase

An der FBKS bilden die Klassenstufen 5 und 6 als pädagogische Einheit eine Orientierungsphase, in der alle Schüler/Innen gemeinsam bei Erhalt der Klassengemeinschaft unterrichtet werden. Wenn es der Entwicklung eines Kindes dient, kann die Klassenstufe 5 (auch freiwillig) einmal wiederholt werden. Die Orientierungsphase erlaubt eine sorgfältige Beobachtung der Lern— und  Leistungsentwicklung, worüber die Eltern/Erziehungsberechtigten durch besondere Elternabende, die Halbjahres— und Jahreszeugnisse sowie die Fortschreibung des Entwicklungsberichtes der Grundschule fortlaufend und eingehend unterrichtet werden. Von Anfang an lernen alle Schüler/Innen konsequent den Umgang mit Computern und modernen Anwendungsprogrammen. So wird die Nutzung der IT und KT zu einem selbstverständlichen Bestandteil der Allgemeinbildung.
Mit einem umfangreichen Wahlangebot an AG's wie Chor, Schulband, Umwelt, Schulgarten, Computer und Internet, Sport oder dem Angebot zur Mitarbeit in Schüler-Peer-Gruppen (z.B. Mediation, Schulsanitätsdienst, Prävention) bietet die FBKS vielfältige Gelegenheit, persönliche Neigungen zu pflegen bzw. besondere Fähigkeiten weiter zu entwickeln oder neu sich anzueignen. Natürlich berücksichtigt der Unterricht die verschiedenen Lernvoraussetzungen der Kinder und ihre Leistungsfähigkeit. Stütz— und Förderkurse in den Kernfächern helfen, individuelle Lernrückstände auszugleichen bzw. bereiten auf die Differenzierung in der 1. Fremdsprache Englisch vor, die ab Klasse 6 in zwei Anspruchsebenen (G-Kurs, E-Kurs) erfolgt. Mehr Zeit zum Lernen und Üben, Hausaufgabenbetreuung und kreative Freizeitgestaltung sowie ein warmes Mittagessen bietet auf Wunsch die Freiwillige Ganztagsschule an Unterrichtstagen von 13.30 Uhr bis 16.30 Uhr in neuen, großzügigen und zum Lernen anregenden Räumen (Lernatelier). Die Teilnahme nur an einzelnen Tagen ist auch möglich. Entsprechend ihres Lern— und Leistungsvermögens werden die Schüler/Innen nach Rücksprache mit den Eltern am Ende der Klasse 6 dem auf den Hauptschulabschluss oder dem auf den mittleren Abschluss bezogenen Bildungsgang zugewiesen, sodass sie ab Klasse 7 abschlussbezogen gefördert werden. Eine Korrektur der Zuweisung ist bis Ende der Klasse 7 zum Wohl des Kindes möglich.


5. Hauptschulabschluss

Schwerpunkt des auf den Hauptschulabschluss gerichteten Bildungsganges ist eine solide Allgemeinbildung. Besonderes Gewicht haben die Fächer Deutsch und Mathematik, ergänzt um naturwissenschaftliche und gesellschaftswissenschaftliche Fachbereiche mit klaren Bezügen zu alltäglichen Lebenssituationen. Eine zentrale Rolle fällt dem Fach Arbeitslehre zu, wo in den Lernbereichen Holz, Metall, Elektro, Keramik, Informationstechnik sowie Wirtschaft und Verwaltung Schüler/Innen mit berufstypischen Materialien, Werkzeugen und Arbeitsverfahren ihre Fähigkeiten erkennen und entwickeln und sich auf die später einmal zu treffende Berufswahlentscheidung vorbereiten.
Abgerundet wird der Unterricht durch vielfältige Begegnungen mit dem "wirklichen Leben" in Form von Lehrfahrten, Betriebsbesichtigungen und Betriebserkundungen, einem dreiwöchigen Betriebspraktikum und begleitender Berufsberatung. So werden notwendige Einblicke und grundlegende Erkenntnisse über eine sich rasant verändernde Wirtscharts– und Arbeitswelt gewonnen.
Erfolgreiche Schüler/Innen erhalten am Ende der Klassenstufe 9 und nach bestandener Abschlussprüfung den bewährten Hauptschulabschluss als wichtige Grundlage einer Berufsausbildung in einem anerkannten Ausbildungsberuf oder als Berechtigung zum Besuch weiterer Schulen des Berufsbildungswesens:

z.B.:  
- Erweiterte Realschule in Abendform Dillingen (Mittlere Reife in zwei Jahren)
- Berufgrundbildungsjahr
- Fachklasse der Berufsschule im Zusammenhang mit einer Ausbildung Abendberufsaufbauschule bereits parallel zu einer Ausbildung oder Vollzeitform nach Abschluss der Ausbildung

Bei entsprechenden Noten erwerben Schüler/Innen den qualifizierten Hauptschulabschluss. Ihnen wird die Berechtigung erteilt, eine der 2-jährigen Berufsfachschulen (Handelsschule, Gewerbeschule, Sozialpflegeschule) zu besuchen und zu der besonderen fachlichen Ausbildung in den beiden Jahren einen mittleren Abschluss zu erwerben.


6. Mittlerer Bildungsabschluss / Abitur

Der auf den mittleren Bildungsabschluss ausgerichtete Bildungsgang fördert in besonderem Maße zielorientiertes und selbstverantwortetes Lernen durch individuelle Profilbildung im Wahl— und Wahlpflichtunterricht.
Bereits in Klassenstufe 7 setzen die Schüler/Innen nach Information und Beratung auch der Erziehungsberechtigten eigene Schwerpunkte durch die Wahl der 2. Fremdsprache (Französisch) oder die Entscheidung für den eher praxisbezogenen Bereich Technik/Wirtschaft.
Ab Klassenstufe 9 bietet die FBKS mit den Wahlmöglichkeiten Informatik/ Wirtschaft, Natur/Umwelt, Textverarbeitung/Bürotechnik oder Kunst weitere Optionen zur Bildung eigener Leistungs—und Neigungsschwerpunkte zur orientierenden Berufsvorbereitung. Diese wird ergänzt durch Betriebserkundungen, Betriebspraktikum, begleitende Berufsberatung und Bewerbertrainings in den Abschlussklassen.
Erfolgreiche Schüler erwerben mit bestandener Abschlussprüfung am Ende der Klassenstufe 10 den anerkannten Mittleren Bildungsabschluss. Er eröffnet gute Perspektiven für schulische oder berufliche Ausbildungswege. Bei entsprechenden Noten wird die Berechtigung zum Übergang in die Eingangsklasse der gymnasialen Oberstufe erworben mit der Möglichkeit, die allgemeine Hochschulreife (Abitur) zu erreichen. Andere Wege führen über die Fachoberschulen zur Fachhochschulreife oder die beruflichen Gymnasien mit unterschiedlichen Schwerpunkten, deren Besuch auch ohne den Unterricht in der 2. Fremdsprache ab Klasse 7 möglich ist, auch zur Hochschulreife.
Selbstverständlich schafft der Mittlere Bildungsabschluss auch hervorragende Voraussetzungen für den direkten Einstieg in eine Berufsausbildung und bildet gleichzeitig eine solide Grundlage für Weiterbildung und/oder Höherqualifizierung im späteren Berufsleben.

 

Neu ab Schj. 2008/09: In der Klassenstufe 10 werden leistungsfähige Schüler/innen durch Unterricht in erhöhten Anforderungen (ausgerichtet nach den Lehrplänen des G 8) in sog. A-Klassen (Deutsch, Mathematik, 1. Fremdsprache, Physik, Chemie) auf den Übergang in die Klassenstufe 11 einer kooperierenden gymnasialen Oberstufe vorbereitet. Diesen Schüler/innen steht danach der Weg zum Abitur in 9 Schuljahren (G 9)  an einem allgemeinen oder beruflichen oder technischen Gymnasium oder Wirtschaftsgymnasium  offen.

Neu ab Schj. 2009/10: In diesem Schuljahr werden die A-Klassen auf die Klassenstufe 9 ausgeweitet. Leistungsfähige Schüler/innen werden mit erhöhten Anforderungen in den Fächern Deutsch, Mathematik und 1. Fremdsprache unterrichtet.