Wir beim Börsenspiel dabei! Veranstaltet von der Sparkasse Merzig-Wadern. Vom 2. September – 07. Dezember 1999 konnten die einzelnen Spielgruppen mit einem virtuellen Startkapital von 100.000 DM ihre beste Depotperformance unter Beweis stellen. Die Erweiterte Realschule Beckingen war mit drei Teams mit von der Partie. Das Motto ,,Learning by doing‘‘ war das richtige - Lernen durch tun! Die theoretische Beschäftigung während des Börsenspiels kam der Realität schon sehr nahe, denn die Orders wurden wie in der Realität abgewickelt. In den drei Monaten waren alle Spielgruppen
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immer am Ball, d.h. jeden Tag Kurse beobachten, ebenso aktuelle Wirtschaftsnachrichten und Politik studieren, um schnell reagieren zu können: Kaufen, verkaufen, nachkaufen etc. In dieser Zeit waren wir regelrecht im Börsenrausch. Das Spiel zeigte jedoch, dass man auf vieles achten und immer auf dem neuesten Stand sein muss. Charts sind zu beobachten, Limits werden gesetzt u.a.m. Die Lage hatten wir jedoch stets im Griff. Unsere Gesamtperformance in dieser Zeit tendierte im Höchststand auf bis zu 20%, auf’s ganze Jahr gerechnet bis zu 80%.
Wir führten 3 Depots mit unterschiedlicher Anlagestrategie: ein Standarddepot mit sicheren Bluechip-Werten, ein mehr spekulatives Depot mit wachstumsorientierten Titeln und ein regelrechtes „Zockerdepot" mit risikoreichen Werten aus dem Neuen Markt und Optionsscheinen. Jedoch investierten wir hauptsächlich in zukunftsorientierte Werte, die noch sich noch in der Wachstumsphase befinden. Von diesen Werten erhofften wir das größte Potential für unser Kapital.
Zur positive Entwicklung unseres Depots führten die Werte: SAP, Quiagen, Fujitsu und Thyssen Krupp.
Wir sehen die Entwicklung des Gesamtmarktes für das Jahr 2000 äußerst positiv. Die Umstellung auf das Jahr 2000 dürfte für die Leitbörsen keine Probleme aufweisen, deswegen ist mit größeren Kurssteigerungen zu rechnen. Wir sind recht optimistisch für das ganze Jahr 2000.
Wir wünsche allen auch in der Realität ,,Good luck in their business‘‘.
Teilnehmer:
Xetra Dax 6000: Marc-David-Christoph Jung, Melanie Riveros, Marcel Kohn, Christopher Weber, Roberto Guercio
Bad Boys: Timo Schumacher, Stefan Wagner, Lars Bensel, Oliver Nollmeyer, Johannes Mirol
Die Aktionäre: Stefan Mohr, Peter Conrad, Wolfgang Fendt, Magdalena Schab, Selma Vrebac