Im Tischtennis nahmen beim Landesentscheid in der Wettkampfklasse IV eine Mädchen- und Jungenmannschaft teil. Sie wurden von Gabi Weger und Lehrer Hermann Ott betreut. Kerstin Weber, Lisa Weber, Sabrina Reinert und Eva Britten überzeugten in allen Spielen durch konzentrierten Einsatz und gewannen alle Spiele, so dass sie Landessieger wurden. Daniel Weber, Timo Spurk, Dennis Graf und Jens Daub überzeugten in der Jungenmannschaft durch hervorragende Leistungen und mussten sich nur gegen die sehr starke Mannschaft vom Gymnasium am Stadtgarten Saarlouis geschlagen geben, so dass sie den 2.Platz beim Landesentscheid belegten. Konrektor Werner Heilmann beglückwünschte alle erfolgreichen Teilnehmer und dankte ihnen für ihren
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Siegreiches Team |
Auszeichnung der siegreichen Mannschaft und Überreichung eines Buchgeschenks durch Schulleiter W. Heilmann und Betreuer H. Ott (links) |
sportlichen Einsatz. Als Anerkennung überreichte er den Sportlerinnen und Sportler eine Urkundenmappe, die von der Kunsterzieherin Monika Nemenich eigens für diesen Anlass gestaltet wurden. Februar 2002: Beim Wettbewerb "Jugend trainiert für Olympia" sind die Mädchen der WK II der Erweiterten Realschule Beckingen Saarlandmeister im Tischtennis geworden. In St. Ingbert schlugen sie die Mannschaft des Peter - Wust - Gymnasiums Merzig mit einem deutlichen 7 : 1. Eva Britten, Anke Klemm, Lisa Weber, Julia Britten, Kerstin Weber und Sabrina Reinert freuen sich zusammen mit Schulleiter Werner Heilmann und dem betreuenden Lehrer Hermann Ott riesig über den Erfolg. Im Mai heißt es nun für die Tischtennis - Asse Koffer packen! Dann werden sie am Bundesfinale der Schulen in Berlin teilnehmen.
Am 7. Mai 2002 war es endlich soweit, wir fuhren nach Berlin!
Um 6:53 Uhr traf unser Zug in Beckingen ein und wir konnten nach Saabrücken fahren. Dort mussten wir umsteigen und setzten die Reise in einem ICE fort. In unserem Abteil trafen wir schon auf die ersten Saarländer, und zwar auf die Ottweiler Volleyballer. In Mannheim angekommen, mussten wir wieder umsteigen. Der Zug hatte jedoch eine halbe Stunde Verspätung. Nach kleinen Missverständnissen hatten wir endlich unsere reservierten Plätze gefunden und konnten von da an bis nach Berlin durchfahren.
In unserem Abteil leisteten uns noch die Jungen der ERS Lebach (Gruß nach Dorf, Dörsdorf und zu Frau Wagner) und die Jungen des Saarlouiser Gymnasiums Gesellschaft, mit denen die letzten 6 Stunden zu „Jugend trainiert für Olympia“ sehr amüsant waren!
Um 16:00 Uhr kamen wir endlich in der Bundeshauptstadt Berlin an! Mit den schweren Koffern mussten wir erst in eine S-Bahn steigen die uns bis zum Ostkreuz brachte und dann zur ‚Lansberger Allee’. Dann stiegen wir nach vielem Hin und Her in eine sehr überfüllte Tram ein. Jetzt mussten wir noch einen langen Fußmarsch hinter uns bringen, bis wir in unserer Unterkunft ‚Hotel Kolumbus’ ankamen. Erst wurden wir in ein falsches Zimmer eingewiesen, aus dem wir in ein anderes, hässlicheres Zimmer geschickt wurden. Endlich im richtigen Zimmer, war erst mal Ausruhen angesagt. Dennoch haben wir am Abend noch ein wenig die Straßen unsicher gemacht und die Stadt erkundet.
Am nächsten Tag hieß es früh aufstehen, der erste Wettkampftag war angesagt! Aufgeregt, da es unser erstes Bundesfinale war, fuhren wir zur Max-Schmeling-Halle. Wir spielten in der Gruppe A. Unsere Gegner waren die Bundesländer Berlin, Brandenburg und Schleswig-Holstein. Gegen die beiden Sportgymnasien (Berlin und Brandenburg mit Hauptfach Tischtennis) mussten wir uns leider geschlagen geben. Diese beiden Mannschaften belegten später auch die ersten beiden Ränge im Gesamtklassement. Doch gegen Schleswig-Holstein konnten wir uns über einen 9:0 Sieg freuen und so wurden wir Dritter unserer Gruppe. Leider ist es so, dass nur die ersten Zwei jeder Gruppe um die Plätze1-8 spielen dürfen, also konnten wir ‚nur’ noch um die Plätze 9-16 spielen. Um am nächsten Tag um die Plätze 9-12 spielen zu können, musste ein Sieg gegen Thüringen her. Dieses Match meisterten wir mit Bravour und gewannen mit 9:0 Sätzen.
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Nach einem langen Wettkampftag fuhren wir ins Hotel zurück und gingen später noch zum Ku-damm, zur Gedächtniskirche und ins Europazentrum. Nach einer schlaflosen Nacht, wegen unseren netten sächsischen Nachbarn, mussten wir trotz allem um 9 Uhr in der Halle sein. Wir machten uns zusammen mit den Lebachern auf und trafen später noch die hessischen Schwimmer, die wir tags zuvor kennen gelernt hatten. Unser erstes Spiel dieses Tages mussten wir gegen Hamburg bestreiten. Dies war nicht so schwer und wir konnten ein tolles 8:1 vorzeigen. Eine unserer Gegnerinnen aus Hamburg war nicht sehr erfreut darüber, offenbar war ihr auch nicht so klar, woher wir sind! Denn sie sagte zu einer Mitspielerin: „Scheiß Sauerländer!“ Sauerländer!? Man kann ja nicht alles wissen.... Nach diesem gewonnenen Spiel stand uns nur noch eine Begegnung bevor. Bei diesem Spiel ging es um den 9. oder 10. Platz. Niedersachsen war unser Gegner. Die Entscheidung wurde spannend. Es stand 4:4 und nur das letzte Doppel konnte uns zum Sieg verhelfen! Und tatsächlich, war hatten gewonnen! Die ERS Beckingen gehört zu den besten 9 Mannschaften von Deutschland. Das machte uns und unseren Betreuer Herrn Ott sehr stolz! Vielleicht wären wir sogar noch besser gewesen, wenn wir in einer anderen Gruppe gespielt hätten. Aber wir sind sehr zufrieden!
Am letzten Tag waren wir mit den Lebachern und Wadernern den Reichstag besichtigen. Und Herrn Altmeyer machte noch eine kleine Führung mit uns. Natürlich durfte der Besuch der Kuppel und der des Brandenburger Tores nicht fehlen. Ebenfalls nicht außer Acht gelassen wurden sämtliche Geschäfte und die Saarlandvertretung, in die alle saarländischen Sportler eingeladen wurden. Berlin ist einfach eine tolle Stadt! Wir hatten sehr viel Spaß und die Bundesjugendspiele waren sehr fair! Wir haben viele nette Leute kennen gelernt, hauptsächlich Lebacher, Hessen, Sachsen und Franken aber natürlich auch eine Menge andere Leute! Zum Schluss wollen wir uns bei unserem Sportlehrer Herrn Hermann Ott bedanken der uns sehr gut betreut und angefeuert hat. Er wird bald in Rente gehen, dafür alles Gute!